• BGF: 2.462 m²
  • NF: NF 1.889 m²
  • Wohnfläche: 132 m²
  • Fertigstellung: 2017
  • Bauherr: Rafikh Ben-Hassen

Der Standort des Bürogebäudes liegt im Technologie-Park-Itzehoe, mit dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT, dem Spezialisten für die Entwicklung, Fertigung und Integration mikromechanischer und mikroelektronischer Bauelemente und dem IZET – Innovationszentrum Itzehoe. In diesem Umfeld entstand der Bedarf flexiblen Büroflächen, von einzelnen Zellenbüros bis zu abgeschlossenen Büroeinheiten mit max. 400qm.

Das Gebäude reagiert mit seiner Struktur auf den sich immer wieder ändernden Bedarf. Ein zentraler Treppenraum, mit angegliederten Nebenräumen, bildet den Kern des Bürohauses. Um diesen Kern bilden sich Nutzungseinheiten unterschiedlicher Größe, die über einen Nebenflur an das Treppenhaus angeschlossen sind. Bei größeren Einheiten kann auf den Nebenflur verzichtet werden. Das zwei / dreigeschossige Eingangsfoyer bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Gebäudes.

Die tragende Konstruktion reduziert sich auf den inneren “Kern“ und eine umlaufende Stützenreihe, somit kann auf alle Veränderungen flexibel reagiert werden, die Fassade konnte frei von statischen Zwängen gestaltet werden.

 

  • Bauherr: Consist Software Solutions GmbH

Die Firma Consist Software Solutions GmbH hatte ihren Stammsitz in der Falklandstraße in Friedrichsort, die Entwicklung des Unternehmens verlangte kurzfristig Kapazitäten für ca. 250 Büroarbeitsplätze, die an einem gemeinsamen Standort entstehen sollten.

Das Baugrundstück umfasst eine derzeit als Parkplatz (P8) genutzte asphaltierte Fläche an der Straße Brauner Berg, sowie eine südöstlich angrenzende Fläche mit einem Bestand aus älteren Lager- und Werkhallen, die im Zuge der Baumaßnahme zusammen mit der das Industriegelände abtrennenden Ziegelmauer abgebrochen werden sollen.

Folgend sind drei Varianten für einen Entwurf des Neubaus zu sehen.

Geplant ist ein Gebäude mit drei Vollgeschossen mit einem Teilkeller für Technik-, Werkstatt- und Lagerräume, der aufgrund der Hanglage an der südwestlichen Gebäudeseite ebenerdig für eine Anlieferung zugänglich ist.

Bei der ersten Variante handelt es sich um ein langgezogenes Gebäude, welches nach zwei Dritteln der Fassade einen leichten Knick macht und zum diesem Ende dann spitz zuläuft. Die zweite Variante besteht aus zwei ovalen Körpern, die ineinandergreifen. Fünf rechteckige Körper stehen bei der dritten Variante versetzt zueinander und bilden so ein lang gestrecktes Gebäude mit mehreren Höfen.

Die Baukörper liegen parallel zur Straße Brauner Berg und lassen der geschützten Ahornallee durch seinen Abstand vom Gleis und der zweiten Baumreihe östlich des Gleises ausreichend städtebaulichen Raum.

Der Neubau könnte als Auftakt und erster Baustein für eine zukünftige Entwicklung des Stadtteils vom abgeschlossenen Industrieareal hin zu einem modernen, offenen und verknüpften Bereich mit Gewerbe und Dienstleistung dienen.

  • BGF: 736 m²
  • NF: / NF: 669 m²
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2016
  • Bauherr: Landwirtschaftlicher Buchführungsverband
  • Visualisierung: 3dpixel

Veränderungen in der Arbeitswelt und der Wunsch nach einem energetisch optimierten Gebäude, führten zu der Entscheidung für den Neubau eines Bürogebäudes. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter wurden im Obergeschoss in Zweipersonenbüros organisiert und alle Büros öffnen sich mit Verglasungen zu der inneren Zone. Jeder Mitarbeiter kann sich als Teil der Kanzlei identifizieren, es gibt keine hierarchischen Räume oder weniger attraktive Lagen.

Über einen Luftraum mit eingestellter Treppe ist das Obergeschoss mit dem Erdgeschoss verbunden, dieses Atrium schafft Durchlässigkeit und fördert die Kommunikation zwischen den Geschossen. Im Erdgeschoss liegen Empfang, Besprechungs- und Beraterzimmer in denen alle Mandantengespräche stattfinden.

Die kompakte, scharfe Gebäudekubatur des dunklen Klinkermauerwerks optimiert den energetischen Verbrauch. Über den Luftraum mit dem Oberlicht wird einerseits das Innere des Gebäudes mit Tageslicht ausgeleuchtet, andererseits kann über eine Öffnung im EG und das Oberlicht im Dach eine Nachtauskühlung im Sommer erfolgen. Die massiven Flurumfassungswände wirken als Wärme- /kältespeicher.

  • BGF: EG bis 4. OG: 6.162 m² I TG: 2.492 m²
  • NF: NF 4.765 m²
  • Fertigstellung: 2015
  • Bauherr: novomind
Die Bauaufgabe bestand in der Transformation eines „klassischen“ Büro-Zweibundes in eine Bürolandschaft für ein High-Tech-Unternehmen. Das 1996 von HochTief erbaute und über 15 Jahre selbst genutzte Gebäude stand zum Verkauf und wurde von der novomind AG erworben. Am äußeren Erscheinungsbild sollte nichts geändert werden.
Die Umbaumaßnahmen erfolgten auf eine neue Innenraumorganisation mit offene, moderne Bürostrukturen, die Arbeitsgruppen zwischen 15 und 25 Personen ermöglichen. Ergänzend zu den Arbeitsgruppen waren Telko, Meeting- und Einzelbüros, erforderlich, die in die vorhande Struktur integriert wurden. Als wichtiger Bestandteil der Kommunikationsflächen werden die neu gestaltete Kantine und Cafeteria im EG geplant. Diese sind verbunden mit dem neu entworfenen Innenhof als „Campus“. Er bildet den Mittelpunkt für den Austausch der ca. 200 Mitarbeiter. Empfang und Verwaltung wurden im 3. Obergeschoss geplant. Dieser Bereich ist über eine offene Treppe verbunden mit angrenzenden Konferenzräumen im 4. Obergeschoss (Staffelgeschoss) und Außenterrasse.