• BGF: ca. 1.755 m²
  • Wohnfläche: 1.397 m²
  • Preis: 2. Platz
  • Visualisierung: 3dpixel

Zur Aufnahme der Maßstäblichkeit der umgebenden Einfamilienhäuser werden vier Baukörper geplant, von denen jeweils zwei im Obergeschoss verbunden sind. Die Häuser stehen auf dem Niveau des Knickfußes, der Hangverlauf wird nur geringfügig angepasst. Der Trampelpfad direkt hinter dem Knick bleibt für die öffentliche Nutzung erhalten. Parallel entsteht ein gepflasterter Weg, der die Häuser fußläufig erschließt und sich zu kleinen Plätzen im Bereich der Hauseingänge für Begegnung und gemeinschaftlichen Aufenthalt erweitert.

Die Landschaft der Auwiese wird zur Streuobstwiese, fließt ohne erkennbaren Übergang zwischen den Häusern durch und soll möglichst naturnah bleiben. Die Bewohner können kleinere, nicht parzellierte Flächen gärtnerisch nutzen und ihr Umfeld so gemeinsam gestalten und bewirtschaften. Im Kellergeschoss eines der Häuser befindet sich ein Gemeinschaftsraum mit Gärtnerei und Werkstatt.

Die kleineren Wohnungen sind nach Westen orientiert und haben durch die Anordnung der Loggien auch aus dem Innenraum Ausblicke in Richtung der Auwiesen. Die größeren Wohnungen liegen jeweils an den Köpfen der Häuser und erhalten so auch schon morgens Sonne, die auskragenden Teile der Freisitze werden bereits mittags besonnt.

 

  • BGF: 7332,6 m²
  • Visualisierung: 3dpixel

Das Gebäude weicht zum Erhalt der großen Bäume im Kreuzungsbereich Ferdinand-Tönnies-Straße / Marktstraße zurück und engt hierdurch den Straßenraum nicht zu sehr ein. Zur Parkseite kragen die beiden oberen Ebenen des 5-geschossigen Bauteils aus, um die Grünfläche in möglichst großer Breite offen zu halten. Der Freiraum vor dem Kreishaus an der Marktstraße wird durch den Erweiterungsbau neu gefasst und wird stärker als Platz erlebbar.

Der Neubau besteht aus 2 Baukörpern, die gleichzeitig die Funktionen des Hauses abbilden. Die unteren drei Geschosse beinhalten das Sozialzentrum und den Fachbereich Gesundheit, in den beiden oberen Ebenen des 5-geschossigen Teils ist der Fachbereich Arbeit und Soziales untergebracht.

Der neu angelegte Campuspark bildet die Fortsetzung als Grünachse aus dem Schlosspark Richtung Norden und schafft neue Aufenthaltsmöglichkeiten zur aktiven Pausengestaltung für Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses und der Klinik.

Der Haupteingang zum Erweiterungsbau liegt an dem neu gefassten Platz mit dem Haupteingang des Kreishauses an der Marktstraße. Gleichzeitig gibt es einen weiteren Eingang aus Richtung des Parks. Eine verglaste Brücke verbindet den Neubau mit dem Bestand, Rampen vermitteln zwischen den unterschiedlichen Niveaus.

Unmittelbar am Haupteingang liegt der zentrale Empfangs- und Infobereich als Verteiler in die angeschlossenen Fachabteilungen. Die über das Glasdach natürlich belichtete Eingangshalle des Sozialzentrums mit dem Empfangsbereich im Erdgeschoss erstreckt sich über drei Geschosse, bietet eine leichte Orientierung und übersichtliche Wegeführung durch die freien Treppen auf die Galerien der angeschlossenen Obergeschosse.

Durch das Gebäude ziehen sich Deckenöffnungen mit den freien Treppen Mittel zur Verbindung und Kommunikation zwischen den Ebenen. Das Atrium lenkt Tageslicht in die inneren Bereiche und versorgt anliegende Räume mit Außenluft.

 

 

 

  • BGF: 2591 m²
  • Preis: 3. Platz

Die Hallig Langeneß ist eine der größten Halligen vor der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste. Ihre einzigartige Naturlandschaft bildet einen außergewöhnlichen Lebensraum im Zusammenspiel von Menschen und Natur. Im Herzen der Hallig, auf der Treubergwarft, entsteht ein neuer zentraler Treffpunkt für die Halligbewohner und Besucher. Die drei Baukörper bilden zusammen ein harmonisches Ensemble, welches den Menschen auf der Hallig Schutz und Geborgenheit bietet und sich gleichzeitig harmonisch in die Umgebung einfügt. Die Gebäude vereinen die verschiedenen Funktionen aus einem Gemeindezentrum mit Café und Kaufmann, dem Bauhof und LKN, sowie einem Arzt und neuen Wohnungen.Die winkelförmigen Gebäude nehmen die Form des traditionellen Langhauses auf und verschneiden sich so, dass jeweils ein windgeschützter Außenbereich entsteht. Die Baukörper stehen auf einem gemeinsamen Sockel und verzahnen sich so miteinander, dass eine starke Einheit um einen zentralen Hof entsteht. Dieser innenliegende, begrünte Hof befindet sich fünfzig Zentimeter über dem Warftplatteau und orientiert sich zum denkmalgeschützten Fething. Er wird ebenerdig erreicht, verbindet alle Gebäude und wird zum kommunikativen Mittelpunkt. Den Freiraum der Warft erreicht man über Rampen und Stufen.

  • BGF: mit TG 4.200 m²
  • Wohnfläche: 2.300 m²
  • Fertigstellung: 2018
  • Visualisierung: 3dpixel

Das Baugrundstück liegt in attraktiver Lage zwischen der Schlei und dem Holmer Noor, nahe dem Holm und dem St. Johanniskloster. Die Grundstruktur des Hauses bilden 2 Dreispänner, die über ein gemeinsamesTreppenhaus verbunden sind. Die beiden Baukörper bilden einen nördlichen Hof mit dem Haupteingang und einen südlichen Hof mit einem Kleinkinderspielplatz. Höfe und Wohnbaukörper sind mit einer Tiefgarage für 27 Stellplätze unterkellert. Der östliche Teil ist aus städtebaulichen Gründen im Übergang zu den angrenzenden 2 1/2-geschossigen Reihenhäusern um ein Geschoss niedriger. Der dunkle Ziegel unterstreicht die kraftvolle Form des Gebäudes als Auftakt des neuen Baugebiets, das durch Konversion des ehemaligen Bundeswehrstandorts entstanden ist.

  • BGF: 2.462 m²
  • HNF: NF 1.889 m²
  • Wohnfläche: 132 m²
  • Fertigstellung: 2017

Der Standort des Bürogebäudes liegt im Technologie-Park-Itzehoe, mit dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT, dem Spezialisten für die Entwicklung, Fertigung und Integration mikromechanischer und mikroelektronischer Bauelemente und dem IZET – Innovationszentrum Itzehoe. In diesem Umfeld entstand der Bedarf flexiblen Büroflächen, von einzelnen Zellenbüros bis zu abgeschlossenen Büroeinheiten mit max. 400qm.

Das Gebäude reagiert mit seiner Struktur auf den sich immer wieder ändernden Bedarf. Ein zentraler Treppenraum, mit angegliederten Nebenräumen, bildet den Kern des Bürohauses. Um diesen Kern bilden sich Nutzungseinheiten unterschiedlicher Größe, die über einen Nebenflur an das Treppenhaus angeschlossen sind. Bei größeren Einheiten kann auf den Nebenflur verzichtet werden. Das zwei / dreigeschossige Eingangsfoyer bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Gebäudes.

Die tragende Konstruktion reduziert sich auf den inneren “Kern“ und eine umlaufende Stützenreihe, somit kann auf alle Veränderungen flexibel reagiert werden, die Fassade konnte frei von statischen Zwängen gestaltet werden.

 

    Das Areal des vergessenen Quartiers befindet sich in zentraler Lage zwischen Gaarden und der Innenstadt/Bahnhof. Durch die Nähe zum Hafen besitzt es einen besonderen maritimen Bezug und verfügt in großen Teilen über eine schöne Sicht in Richtung Kieler Förde.

    Nach Norden wird das Gebiet durch die Neuapostolische Kirche begrenzt, in Richtung Osten durch die Jugendherberge, im Süden befinden sich ein Discounter und eine Autovermietung, im Westen wird das Areal durch die Werftstraße eingefasst. Topografisch ist das Quartier in Richtung Osten stark durch den ca.18m hohen Hang zur Jugendherberge hin geprägt.

    Bis zum 2. Weltkrieg wurde es durch die Werft genutzt. Seit der Jahrhundertwende war es Teil der Germaniawerft, insbesondere stand hier bis in die Nachkriegszeit hinein die „Kraftzentrale“ der Werft, d.h. die Energieerzeugung. Aktuell befinden sich auf dem Gelände unter anderem Wohngebäude, ein Autohändler und der Medienservice AVT.

    Eine Nutzung ergibt sich durch die Lage und die umgebenden Faktoren des Gebietes. Die starke Lärmbelastung durch die Werftstraße/Fähren und der Hang im Rücken machen eine Wohnnutzung schwierig. Durch die attraktive Lage und die gute Erreichbarkeit wird empfohlen, Nutzungen als Büro/Gewerbe und oder Hotel/Jugendherberge anzustreben.

    Hier werden 2 mögliche Varianten einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Neubebauung gezeigt.

    Variante 1 Mäander/Höfe

    Im nördlichen Bereich Richtung Kirche sind 3 Geschosse angeordnet plus Parkebene im KG. Die vorhandene Wohnbebauung Werftstraße 189,191 wird als Solitär freigestellt. Eine Anbindung des “Mäanders“ an das AVT-Gebäude befreit dieses aus seiner Hinterhoflage und ermöglicht die Option einer Erweiterung in die Neubauflächen.

    Die Mäanderform ergibt sich aus den städtebaulichen Bezügen der direkten Umgebung, den Straßenfluchten oberhalb in Richtung Zentral-Gaarden und den Gebäudeausrichtungen auf dem Grundstück selbst. In der Front zur Werftstraße öffnen sich Höfe in Richtung Westen. Durch die Kubatur ergibt sich ein grüner Rückzugsraum hinter dem Gebäude, der große Aufenthaltsqualitäten bietet.

    Variante 2 Reihung

    Es bildet sich ein Ensemble von Gebäudefronten, welches die Bebauungsdichte auflöst.

    Die neue Bebauung schließt an den Giebel des AVT-Gebäudes an, aus der bestehenden Struktur ergibt sich der “Kamm“ mit zugehörigem Hof. Analog setzt sich die Bebauung nach Norden in Form von Riegel fort, die zu einem U zusammengefasst sind. Alle Riegel werden über eine zweigeschossige zurückliegende Spange verbunden, in welcher alle “halböffentlichen“ Nutzungen untergebracht werden. In den Riegeln sind Erschließungskern, Nebenräume und die Büroflächen angeordnet. Die Flächen sind nach Süden und Westen ausgerichtet und somit hervorragend belichtet.

    Die Außenanlagen vor dem Gebäude halten die Werftstraße auf Abstand, geben der Bebauung einen gestalteten Vorbereich und leiten durch die Tiefe der Höfe zur Hangbegrünung über.

    Bei beiden Varianten wird das Gelände mit möglichst hoher Effizienz überbaut, ohne den direkten Blick auf die Kirche und die Jugendherberge stark zu beeinträchtigen. Zudem wird eine dynamische Grundrissgestaltung ermöglicht.

     

    • Wohnfläche: 4.639 m²
    • Visualisierung: 3dpixel

    Der Entwurf übernimmt die Festsetzungen und gestalterischen Vorgaben aus dem städtebaulichen Realisierungswettbewerb und den weiteren Planungen aus dem Verfahren der Bauleitplanung und der Gestaltungssatzung.

    Die Gebäude entlang der Elefantenstraße, Tulipan- und Untereiderstraße werden als Mehrfamilienhäuser mit 2 Vollgeschossen und ausgebautem Dachgeschoss auf einem zusammenhängenden Kellergeschoss mit Tiefgarage errichtet.

    Einfahrten zur Tiefgarage sind von der Tulipan- und der Untereiderstaße vorgesehen, um eine Konzentration des Verkehrs zu vermeiden.

    Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei erreichbar.

    An der Ecke Elefantenstraße / Tulipanstraße sind Wohngruppen mit 22 Plätzen für Menschen mit Betreuungsbedarf vorgesehen, die als Ergänzung für bestehende Wohngruppen der Diakonie in den umliegenden Altbauten dienen können. Hier besteht insbesondere die Chance, moderne barrierefreie Lösungen für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen zu schaffen.

    Denkbar ist zudem eine zukünftige Nutzung des denkmalgeschützten Lager- / Stallgebäudes z.B. für Werkstätten in Verbindung mit den Wohngruppen.

    An der Arsenalstraße entstehen 5 giebelständige Stadthäuser für Familien, deren KFZ ebenfalls in der Tiefgarage untergebracht werden.

    Die erdüberdeckte Tiefgarage ermöglicht einen Freibereich für die Bewohner mit unmittelbar den Wohnungen zugeordneten, kleinen privaten Gärten und einem allgemeinen Aufenthaltsbereich mit einem Spielplatz für die Kinder. Der Innenhof ist für alle Wohnungen zusätzlich über Zugänge von der Tulipan- und der Elefantenstraße erreichbar.

    Die Gebäude sind durch Vor- und Rücksprünge, durch die unterschiedlichen Höhen und die Zwerchhäuser klar gegliedert, so dass die einzelnen Häuser ablesbar und die Identität deutlich ist.

    Alle Außenwände sind mit einem Verblendziegelmauerwerk mit unterschiedlichen Ziegelfarben bekleidet. Hierdurch wird die durch die Gestaltungssatzung geforderte Gliederung und Plastizität erreicht.

     

    • BGF: 740 m²
    • Fertigstellung: 2016

    Der alte Hauptgüterbahnhof in Kiel wurde 2015/2016 in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde saniert und zu einer der am besten ausgestatteten Eventlocations des Nordens umgebaut. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn der Bahnhof präsentiert sich nun als ebenso charaktervolle wie charmante Eventlocation, die keine Annehmlichkeiten vermissen lässt.Außen historischer, roter Ziegelstein, innen weiß getünchte Wände, der originale, offene Holzdachstuhl und dazu viel Glas, Edelstahl, weißes Interieur und originelle Accessoires – alles fein aufeinander abgestimmt, so dass ein atmosphärisches Ganzes entsteht. Besonders glücklich sind die Proportionen: Länge, Breite und Deckenhöhe verleihen dem Raum trotz seiner Größe eine angenehme Intimität.Die Eventküche mit Front-Cooking schafft eine offene Atmosphäre und bietet Einblicke in die Zubereitung der Speisen für verschiedene Feiern.Dazu kommt ein geschützter Hinterhof in sonniger Südlage mit weitem Blick auf das Vieburger Gehölz, der in den Sommermonaten zum Grillen und Feiern im Freien einlädt. In den eher unbeständigen Monaten steht dafür die überdachte Galerie zur Verfügung, die ehemalige Laderampe des Güterbahnhofs.Zentralität, kostenfreie Parkplätze, gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die geschützte Lage am Rande eines Gewerbegebietes ohne Einschränkungen bei der Lärmemission machen den Güterbahnhof zur optimalen Location für Feiern aller Art.

    • BGF: 736 m²
    • HNF: / NF: 669 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2016

    Veränderungen in der Arbeitswelt und der Wunsch nach einem energetisch optimierten Gebäude, führten zu der Entscheidung für den Neubau eines Bürogebäudes. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter wurden im Obergeschoss in Zweipersonenbüros organisiert und alle Büros öffnen sich mit Verglasungen zu der inneren Zone. Jeder Mitarbeiter kann sich als Teil der Kanzlei identifizieren, es gibt keine hierarchischen Räume oder weniger attraktive Lagen.

    Über einen Luftraum mit eingestellter Treppe ist das Obergeschoss mit dem Erdgeschoss verbunden, dieses Atrium schafft Durchlässigkeit und fördert die Kommunikation zwischen den Geschossen. Im Erdgeschoss liegen Empfang, Besprechungs- und Beraterzimmer in denen alle Mandantengespräche stattfinden.

    Die kompakte, scharfe Gebäudekubatur des dunklen Klinkermauerwerks optimiert den energetischen Verbrauch. Über den Luftraum mit dem Oberlicht wird einerseits das Innere des Gebäudes mit Tageslicht ausgeleuchtet, andererseits kann über eine Öffnung im EG und das Oberlicht im Dach eine Nachtauskühlung im Sommer erfolgen. Die massiven Flurumfassungswände wirken als Wärme- /kältespeicher.

    • BGF: 9.700 m²
    • Visualisierung: 3dpixel

    Zwischen Olshausenstraße und dem Juridicum entsteht durch das Einebnen des Walls und das Auslichten des Baum- und Strauchbestands ein neuer Platz, der die Hauptverkehrswege vom Sportforum, der Olshausenstraße und des Schwarzen Wegs zum Juridicum lenkt und das Gebäude als neuen Auftakt zum Campus fasst. Auf dem Platz verzahnen sich Nutzungen aus dem Innern des Hauses mit dem Außenraum, hier liegen die besonnten Freibereiche zum Aufenthalt und Treffen. Die Grünanlagen aus dem Campuspark ziehen sich bis zum Platz, lösen sich auf und dringen zum Teil in das Gebäude.

    Die verschiedenen Funktionsbereiche sind mit ihrer Höhenentwicklung und den aus den Nutzungen resultierenden Fassadengestaltungen deutlich ablesbar: Die Bibliothek als monolithischer Körper und die mäanderförmigen Lehrstuhlbereiche liegen auf einem transparenten Glassockel, der die öffentlichen Bereiche des Gebäudes aufnimmt.

    Die Lobby durchzieht als Rückgrat das gesamte Erdgeschoss und erschließt sämtliche Areale. An räumlichen Aufweitungen entstehen flexible, informelle Arbeitsplätze, die der kurzfristigen, spontanen Zusammenarbeit dienen. Zusammen mit den Läden, und dem Café entsteht hier ein lebendiges, kommunikatives Zentrum.

     

     

     

    • BGF: EG bis 4. OG: 6.162 m² I TG: 2.492 m²
    • HNF: NF 4.765 m²
    • Fertigstellung: 2015
    Die Bauaufgabe bestand in der Transformation eines „klassischen“ Büro-Zweibundes in eine Bürolandschaft für ein High-Tech-Unternehmen. Das 1996 von HochTief erbaute und über 15 Jahre selbst genutzte Gebäude stand zum Verkauf und wurde von der novomind AG erworben. Am äußeren Erscheinungsbild sollte nichts geändert werden.
    Die Umbaumaßnahmen erfolgten auf eine neue Innenraumorganisation mit offene, moderne Bürostrukturen, die Arbeitsgruppen zwischen 15 und 25 Personen ermöglichen. Ergänzend zu den Arbeitsgruppen waren Telko, Meeting- und Einzelbüros, erforderlich, die in die vorhande Struktur integriert wurden. Als wichtiger Bestandteil der Kommunikationsflächen werden die neu gestaltete Kantine und Cafeteria im EG geplant. Diese sind verbunden mit dem neu entworfenen Innenhof als „Campus“. Er bildet den Mittelpunkt für den Austausch der ca. 200 Mitarbeiter. Empfang und Verwaltung wurden im 3. Obergeschoss geplant. Dieser Bereich ist über eine offene Treppe verbunden mit angrenzenden Konferenzräumen im 4. Obergeschoss (Staffelgeschoss) und Außenterrasse.
    • BGF: 11.090 qm

    Aus den Forderungen des Raumprogramms der ebenerdigen Erschließung und Anlieferung für die Bauhallen und einer hohen Flexibilität aller Raumzuschnitte hat sich das Konzept der klaren Trennung der Bereiche Bauwesen auf dem westlichen Grundstücksteil und KFZ-Metallbau auf dem östlichen Grundstück entwickelt.

    Der neue Baukörper an der Kerschensteiner Straße beinhaltet die KFZ-Werkstatt, die Erweiterung der Schweisstechnik und die Multifunktionsräume. Das Gebäude schiebt sich selbstbewusst Richtung Straßenecke, zeichnet den Verlauf der Straßen nach und formt einen klaren Eingangsbereich mit den gegenüber liegenden Wohnzeilen. Die transparente Hallenfassade überkragt den massiven Sockel. Zusammen mit der turmartigen Form des Multifunktionsbereichs wird der neue Eingang von der Kerschensteiner Straße markiert.

    Die Bauhalle im Westen orientiert sich mit ihren zwei Ebenen an der umliegenden Höhenentwicklung der Wohnbebauung.

     

     

    • BGF: 11.241 m²
    • Wohnfläche: 6.616 m²
    • Leistungsphasen: 2-8
    • Fertigstellung: 2014
    • Bildnachweis: Aloys Kiefer

    Unterhalb der Sternwartensiedlung werden am Rand des Düsternbrooker Gehölzes die Entwürfe von 3 Architekturbüros realisiert, die aus einem Wettbewerbsverfahren erfolgreich hervorgegangen sind. Das Ensemble besteht aus 7 klassisch modernen Stadtvillentypen mit jeweils mehreren Wohnungen, die auf einer gemeinsamen Tiefgarage gebaut werden. Die Volumen der Häuser und die Fassadenmaterialien Putz und Ziegel nehmen die vorhandenen Hausformen des Umfelds auf und vervollständigen die Bauflucht an der Straße.

    • BGF: 2.600 m²
    • Visualisierung: 3dpixel

    Das Wissenschaftszentrum in Kiel plant eine Erweiterung im südlichen Bereich ihres Grundstückes. Der Erweiterungsbau rückt vom Bestand ab, hält aber eine räumliche Verbindung im Erd- und ersten Obergeschoss, bildet einen räumlich umschlossenen, intimen Hof zum Konferenzsaal und nimmt die Bauflucht der auskragenden Geschosse auf. So entsteht im Vorbereich eine raumbildende Kante, die den großen Platz Richtung Universität fasst und den bestehenden Haupteingang durch den bewussten Verzicht auf einen weiteren Eingang zusätzlich stärkt. Raumflexibiliät ist prägend für den Entwurf. Somit ist die Basis für die hohe Flexibilität die weitgespannten, unterzuglosen Decken, raumgestaltende Stahlbetonstützen im Fensterbereich und großflächige Glasfronten.

     

    • BGF: 13.515 m²
    • Visualisierung: 3dpixel

    Leitidee des Entwurfs ist die moderne Interpretation der in Kiel nur begrifflich vorhandenen „Altstadt“ und deren zeitgemäße Umsetzung in architektonischer Form. Der städtebauliche Wunsch nach einer „Altstadtgasse“ wird erfüllt durch lange, gegenüber liegende Bauzeilen mit Vor- und Rücksprüngen in der Fassade. Die Fassaden der Gebäudezeilen bestehen aus verschieden sandfarbenden Ziegelsteinen und bilden dabei die Fassung aller Baukörper zu einem Ensemble. Der Ziegel wird hier als verbindendes Gestaltungselement eingesetzt. Auf dem Gelände entstehen 60 Wohneinheiten, 7 Stadthäuser, eine Gewerbeeinheit, 41 Studentenappartements und ein Bürogebäude für das Kirchenamt. Dieser Mix aus Wohn- und Bautypen setzt ein lebendiges Wohnquartier voraus.

     

    • BGF: 3.180 qm
    • Fertigstellung: 2013

    Der kraftvolle, rechteckige Baukörper mit außenangrenzenden Innenhof gibt dem Landwirtschaftlichen Buchführungsverband eine markante Identität inmitten des heterogenen Umfelds des Gewerbegebiets. Ein nachhaltiges, modernes Bürogebäude für 140 Mitarbeiter entsteht hier. Das Fassadenspiel aus blau-rot-bunten Torfbrandklinkern, Lisenen aus Messing, große Glasfassaden und Fensterbändern ermöglicht eine funktionale Ablesbarkeit der einzelnen Räume und gibt dem Gebäude eine unverwechselbare, elegante und zugleich kraftvolle Identität. Die messingfarbende Ellipse verbindet die einzelnen Geschosse und beinhaltet die Nebenräume. Innovative Techniken, wie Pelletkesselanlagen in Verbindung mit der Nutzung von Erdwärme und Betonkernaktivierung in den Stahlbetondecken kommen hier zum Einsatz und tragen zu einem minimierten Engergiebedarf bei.

     

    • BGF: 4.123 m²

    In der Hamburger HafenCity entsteht am Lohsepark erstmals klassisches öffentlich gefördertes Wohnen. Es entstehen 40 Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit in der Erdgeschosszone. 1,5-Zimmer-Appartements bis 4-Zimmer-Appartements ergeben einen vielfältigen Wohnungsmix. Die größeren 3- und 4-Zimmer-Appartements sind insgesamt als „Durchwohntypen“ geplant, die eine Anordnung der Schlafräume zum ruhigen Hof ermöglichen und gleichfalls eine schallgeschützte Loggia zum großstädtischen Quartier haben.Die Fassade zur Shanghaiallee wird geprägt durch die Gliederung des Baukörpers mit der überhöhten Erdgeschosszone und den Wohngeschossen. Der rot bunte Ziegel bildet dabei die Fassung aller Geschosse, die etwas dunkleren, leicht zurückliegenden Ziegelflächen verbinden die Fenster- und Loggienöffnungen zu geschosshohen Bändern und schaffen so eine zurückhaltende, aber großstädtische Wohnungsbauarchitektur.

    Realisierungswettbewerb 2012, 2. Preis

    • BGF: 2.963 m²
    • Leistungsphasen: 5 und 8
    • Fertigstellung: 2013

    In der Stadt Norderstedt, die zur Metropolregion Hamburg zählt, entsteht eine Wohnanlage mit 14 Wohneinheiten (je zwei- oder drei-Zimmer-Appartements). Das Gebäude besteht aus zwei Vollgeschossen, einem Staffelgeschoss und einer Tiefgarage mit beheizter Außenrampe für 15 Stellplätze. Die Fassade ist mit rotbuntem Vormauerziegel und im Staffelgeschoss mit WDVS verkleidet. Die einzelnen Geschosse werden über ein Treppenhaus mit innenliegendem Aufzug erschlossen. Somit ist jede Wohnung barrierefrei erreichbar.

     

    • Wohnfläche: 563 m²
    • Leistungsphasen: 846 m²
    • Fertigstellung: 2013

    Unter dem Dach des 100jährigen Bauernhauses im Außenbereich von Ahrensbök entstehen durch den Umbau der Stallungen und Scheunenbereiche 3 großzügige, zeitgemäße Wohnungen. Das Erscheinungsbild des Hauses mit dem bäuerlichen Garten bleibt erhalten und wird durch moderne Architekturdetails ergänzt.

    • Fertigstellung: 2012

    Nahe der Innenstadt in Bargteheide entstehen 100 geförderte und frei finanzierte barrierefreie Mietwohnungen in 7 Häusern, 18 barrierefreie Reihenhäuser und eine Pflegestation mit 34 Pflegeplätzen und eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen.
    Die Häuser umrahmen einen gemeinsamen Hof mit Wegen, Wasser- und Gartenflächen, die für die Bewohner einen Aufenthalts- und Kommunikationsraum bieten.
    Die Gebäude werden in konventioneller Massivbauweise als Niedrigenergiehäuser nach dem Standard KFW 40 gebaut.

    • BGF: 2.000 m²

    Die Dreifeldsporthalle bildet zusammen mit dem Neubau der Mensa an der Verbindungsachse zwischen Goetheschule und Ricarda-Huch-Schule den neu geplanten Campus des Schulzentrums am Westring. Der kubische Baukörper nimmt das den Campus prägende Material Ziegel auf, die Ostfassade ist mit transluzenter Wärmedämmung ausgerüstet.
    Die Halle ist im Passivhausstandard geplant.
    Das Betondach des Nebentrakts bildet mit der weiten Auskragung ein Tor und bindet die Gebäude.

    Realisierungswettbewerb 2010

    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2010
    • Wettbewerb 2004: 1. Preis

    Der ursprünglich geplante Umbau der vorhandenen Betriebs- und Lagergebäude eines längst aufgegebenen Mühlenbetriebs auf der Mühleninsel am Herrenteich musste aufgrund der schlechten Substanz verworfen werden.
    Statt dessen nehmen die Neubauten Form, Material und Höhen der alten Gebäude auf und schaffen so eine Identität der Reinfelder Bürger mit dem gewohnten Stadtbild.
    Die Gebäude zeichnen die Ufer der Mühlenau nach und bilden nach Innen einen geschützten Hof mit einer Brückenverbindung in die unmittelbar angrenzende Innenstadt.
    Es entstanden 75 barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen mit Betreuungsangebot und eine Pflegestation, sowie ein kleines Museum mit Stücken aus dem alten Betrieb. Anstelle der Getreidemühle erzeugt nun eine modernes Mühlrad Strom aus der Kraft des angestauten Herrenteichs.

     

    • BGF: 36.500 m²
    • Wohnfläche: 14.500 m²
    • Fertigstellung: 2012

    Hier ist nach dem Abbruch baufälliger Wohngebäude ein lebendiges innerstädtisches Quartier mit einer Mischung aus Gewerbeflächen in der Erdgeschosszone und Wohnungen in den Obergeschossen entstanden.
    Die 98 Wohnungen sind einschließlich der Erschließung über Aufzüge und der Freisitze durchgängig barrierefrei konzipiert, der Wohnungsmix geht über 1 bis 4 Zimmerwohnungen.
    Die Außenfassaden aus Ziegelmauerwerk sind aufgrund des hohen Schallpegels an der verkehrsreichen Straße mit entsprechenden Schallschutzfenstern versehen. Die Gartenseiten sind als Putzfassaden mit bodentiefen Fenstern und vorgestellten Skelett-Konstruktionen mit Balkonen, Stützen und einigen Verschattungslamellen ausgebildet.

    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2019
    • Wettbewerb: 2009: 1.Preis mit esplant

    Der Wandel der Anforderungen an Dienstleistungsarbeitsplätze fordert einen Umbau der Zellenbürostruktur zu offenen, modernen „Bürowelten“ mit vernetzten und flexiblen Raumstrukturen und einem verbesserten Angebot der Kommunikation.
    Die ehemalige Kassenhalle verwandelt sich durch Verlegung und Neubau des Glasdachs in ein attraktives Kundenzentrum mit zeitgemäßen Serviceeinrichtungen und direkter Anbindung der Bürozonen in den Obergeschossen.
    Es entsteht ein Kommunikationsraum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen weit über das Alltagsgeschäft der Sparkasse hinaus.
    Der bauliche Zustand des Gebäudes aus den 1980er Jahren macht zudem eine umfassende energetische und technische Sanierung erforderlich, durch den Einbau eines Aufzugs wird ein barrierefreier Zugang aus der Tiefgarage direkt in die Kundenhalle ermöglicht.

    • BGF: 1.443 m²
    • HNF: 1.235 m²

    Im Rahmen der Sanierung der Sportanlagen der Wagrien-Kaserne soll eine moderne Zweifeldsporthalle errichtet werden. Die Halle liegt zur gemeinsamen Nutzung der Umkleiden in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz. Das Hallentragwerk besteht aus Stahlrahmen mit einer Dachdeckung aus Aluminiumprofilbahnen, die Außenwände sind als mehrschalige Aufbauten mit einer Verblendschale aus Klinkermauerwerk geplant.

    Aufstellung EW-Bau 2010

    • BGF: 5.320 m²
    • HNF: 2.920 m²

    Das 1935 nach den Plänen des Architekten Rudolf Schröder gebaute Schwimmbad steht unter Denkmalschutz. Die gewünschte Erweiterung erfolgt in Richtung Schrevenpark mit einem Anbau aus Ziegelmauerwerk, das mit der gerundeten Fassade die Architektursprache Schröders zitiert. Das Schwimmbad öffnet sich zum Park und steigert durch seine neue Anbindung mit dem Standort im Grünen seine Attraktivität.
    Die Fassaden zum Lessingplatz bleiben im Wesentlichen unverändert und bewahren so das vertraute städtebauliche Bild.

    Realisierungswettbewerb 2009

    • BGF: 3.985 m2
    • HNF: 1.525 m2 / 1.896 m2

    Hauptaufgabe des Gebäudes ist die Unterbringung des Lagezentrums für die Koordinierung von Einsatzmaßnahmen bei Havariefällen im Schiffsverkehr an den deutschen Küsten der Nord- und Ostsee.
    Der kompakte Baukörper markiert die neue Eingangssituation des Wasser- und Schiffahrtsamts mit Tonnenhof, Werkstätten und Kaianlagen und ermöglicht ein hohes Maß an Funktionalität mit kurzen Wegen und engen Beziehungen der Nutzungsbereiche.
    Dunkles Klinkermauerwerk der klaren Form signalisiert Standhaftigkeit in stürmischer Zeit. Der horizontale Fassadenrücksprung mit bronzefarbener Metallverkleidung verdeutlicht das Technikgeschoss des hochinstallierten Gebäudes.
    Die zum Eingangsplatz ausgerichtete dreigeschossige Eingangshalle mit ihrer großzügigen Glasfassade schafft Transparenz und erlaubt Einblicke in die Gebäudestruktur, ohne dass das Gemeinsame Lagezentrum davon betroffen ist.

    Realisierungswettbewerb 2009, Anerkennung

    • BGF: 8.130 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2009

    Im Mittelpunkt des Entwurfs steht eine hundertjährige Blutbuche, die dem Innhof seinen unverwechselbaren Charakter und Foyer, Aufenthaltsbereichen, Speisesaal und Freisitzen Orientierung bietet.
    Im Erdgeschoss führt eine offene Raumfolge im weiten Bogen vom Vorplatz an der Schubertstrasse über das mehrgeschossige Foyer zum Speisesaal und zu den vorgelagerten Terrassen. Die Gestaltung schafft eine enge Verbindung von Innenraum und Freiraum, bezieht die Gartengestaltung in das Erdgeschoss mit ein und macht den Wechsel der Jahreszeiten vom Foyer aus erlebbar.
    Die Staffelung des Baukörpers, die Eckbetonung und die Materialwechsel von Putz- und Ziegelflächen binden das Haus für ca. 100 Bewohner in die städtebauliche Umgebung ein.

    Realisierungswettbewerb 2005, 1.Preis

    • BGF: 415 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2008

    Der Neubau des Regattahauses im Olympiazentrum Schilksee mit der Neugestaltung des Hafenvorfeldes frischt das Ensemble von 1972 auf. Durch die exponierte Lage des Regattahauses im Vorfeld wird dem Regatta- und Vereinssport ein neuer Mittelpunkt gegeben. Das Gebäude öffnet sich zum Hafenvorfeld und nimmt mit seinen transparenten Nord- und Südfassaden die Hauptbewegungsrichtungen auf.
    Der blaue Bügel bildet somit den weit sichtbaren Rahmen für das Regattahaus. Auf der Südseite gibt es ein Holzdeck, das im Schnittpunkt der Bewegungs- und Regattaachse liegt, zum Verweilen einlädt und den Zugang akzentuiert.

    • BGF: 3.757 m²
    • HNF: 2.420 m²
    • Fertigstellung: 2006
    • Wettbewerb 2004: 1. Preis
    • Veröffentlicht in: dB - Deutsche Bauzeitschrift
    • Bildnachweis: Bernd Perlach

    Der Neubau des Wissenschaftszentrums bildet die bauliche, räumliche und ideelle Mitte des Wissenschaftsparks.
    Die expressive Auskragung zum Vorplatz führt den Außenraum in das Gebäude hinein. Es öffnet sich. Lädt ein und bildet mit der Abfolge von Vorplatz, Foyer und öffentlichen Erdgeschossnutzungen eine räumliche Einheit.
    Die Großzügigkeit setzt sich im Inneren über die Galerien der Obergeschosse fort und findet in den streng geordneten Geschossen im 3. Und 4. Obergeschoss ihren Abschluss. Der Baukörper leitet sich in seiner Form direkt aus den Funktionen und der Zonierung des Gebäudes ab.
    Die weite Auskragung, die kraftvollen, leicht geneigten Betonstützen, die Einblicke durch die großzügigen Glasfassaden prägen den Charakter des Hauses und stehen für die Zielsetztung des Nutzungskonzepts.
    Es symbolisiert mit seiner Form das offene Tor zum Wissenschaftspark. Des Erdgeschoss beinhaltet das Foyer mit Empfang, ein Café, einen Veranstaltungssaal mit 200 Plätzen und Konferenzräume.
    Mobilwände ermöglichen eine Vielzahl von Nutzungsvarianten. In den Obergeschossen werden Büro- und Laborräume als variable Mietflächen für Firmen angeboten, die in Kooperationen mit der Wissenschaft arbeiten.

    • BGF: 12.500 m²
    • Wohnfläche: 9.875 m²

    Die „Sehnsucht nach der Altstadt“ in der Innenstadt Kiels mit ihrer nüchternen, funktionalen Architektur des Wiederaufbaus ist verständlich.
    Auf dem als Parkplatz genutzten Grundstück kann ein neues lebendiges Innenstadtquartier mit der Schaffung von vielfältigen Wohnnutzungen, Gastronomie, Läden und Büros entstehen. Die Gebäude sind als einzelne Häuser ablesbar und die Abfolge von Straßen, Plätzen und kleineren Gassen setzt die Maßstäblichkeit des Altstadtgrundrisses fort. Die Bebauung entlang des Jensendamms folgt mit dem Vorplatz und dem großen Baum dem historischen Stadtgrundriss. Das geplante Turmgebäude markiert das Quartier und korrespondiert mit der Nikolaikirche in der Achse der Falckstraße.
    Der Bereich der alten Stadtmauer wird erlebbar gemacht.

    Städtebaulicher Realisierungswettbewerb 2008

    • Wohnfläche: 1.480 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2005

    Das Gebäude umfasst 22 seniorengerechte Eigentumswohnungen, einen Gemeinschaftsbereich und ein Kontaktbüro des DRK. Die Lage ist mit der Nähe zur Kieler Altstadt und den vielfältigen Angeboten der Innenstadt besonders für ältere Menschen attraktiv. Durch die Hanglage hat man einen Ausblick auf den „Kleinen Kiel“, die Förde, Rathaus und Opernhaus.

    • Wohnfläche: 2.600 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2007
    • Bildnachweis: Arne Biederbeck

    Auf dem spitzen Eckgrundstück Gneisenaustraße / Gerhardstraße ist in der Nähe des Blücherplatzes dieser Neubau mit insgesamt 29 Eigentumswohnungen in attraktiver Lage entstanden. Der Entwurf ist geprägt durch das städtebauliche „Fenster“ zwischen den beiden Gebäudeteilen, es gewährt einen Einblick in den Innenhof und ermöglicht die optimale natürliche Belichtung.

    • Wohnfläche: 580+566 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2007
    • Bildnachweis: Arne Biederbeck

    Direkt an der Kiellinie, am städtischen Uferbereich der Kieler Förde, liegen diese beiden Neubauten in herausragender Lage. Durch die Hanglage der Grundstücke und die gestaffelte Anordnung der Terrassenhäuser und der Wohnungen öffnet sich der Blick auf die Kieler Förde mit vorbeiziehenden Fähren und Kreuzfahrern.

    • BGF: 1.835 m²
    • Fertigstellung: 2005

    Prägend für den Entwurf des Baukörpers ist der alte erhaltenswerte Baumbestand auf dem Grundstück des alten Rathauses, insbesondere einer mächtigen Eiche. Das Gebäude weicht hier zurück, schafft einen Hof und integriert den Baum in das Haus. Erschließungsflächen mit Warte- und Empfangszonen und raumhohen Verglasungen umgreifen diese „grüne Mitte“. Die Lochfassade der flächigen Sandsteinfassaden und der klar geschnittene Körper übernehmen Gliederung und Maßstab der architektonischen Prinzipien der bestehenden Bebauung aus der Gründerzeit.

    • BGF: 5.300 m²
    • HNF: 3.066 m²
    • Fertigstellung: 2004

    Das Gebäude aus den 1960er Jahren wies erhebliche bauphysikalische und technische Mängel auf, das tragende Stahlbetonskelett war stark angegriffen und nicht mehr tragfähig. Neben der Ertüchtigung und Verstärkung der Tragstruktur hat das Gebäude eine komplett neue Hülle aus wärmegedämmten Aluminiumfassaden, Glas- und Natursteinfassaden aus Sandsteinplatten erhalten, die technische Infrastruktur ist ebenfalls komplett erneuert worden. Ein dreigeschossiger, kompakter Atriumneubau ist über ein gläsernes Treppenhaus mit dem Hauptgebäude verbunden und beherbergt die Büros der Dozenten. Das Gebäude liegt nun als gläserner Solitär in dem umgestalteten Park des Geländes der Führungsakademie.

    • BGF: 3.500 m2
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2004

    Die erneuerten Faultürme liegen in Blickpunkt der Öffentlichkeit, vom Fischmarkt bis Neumühlen, und bilden ein markantes Erkennungszeichen im Hafen. Die Verkleidung mit metallisch glänzenden Aluminiumbahnen unterstreicht die stadtbildprägende Bedeutung. Umbau, Neubau und Erweiterungen der Betriebsgebäude in mehreren Baustufen optimieren die betrieblichen Arbeitsabläufe auf der gesamten Insel, eine neue Leitwarte überwacht die technischen Einrichtungen des Klärwerks.

    • BGF: 9.500 m²
    • HNF: 5.400 m²
    • Fertigstellung: 2002

    Ein gläsernes zweigeschossiges Foyer erschließt die mäanderartige Grundrissfigur des zweigeschossigen mit Kalksteinplatten bekleideten Gebäudes mit der Möglichkeit einer veränderbaren Raumzuordnung der verschiedenen Nutzer:
    _FHG (Fraunhofer Gesellschaft) Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie
    _IMMS: Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik- Systeme
    _TU Ilmenau: Rektorat, Sprachenzentrum, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

    Das Erdgeschoss nimmt alle Raumfunktionen mit den Anforderungen an eine höhere Geschossigkeit wie die teilbaren Seminar- und Besprechungräume und die großen Labore der Nanowissenschaft auf, die Innnenraumgestaltung ist geprägt durch farbige Putzflächen und Wandpaneele aus Ahorn. Eine technische Besonderheit sind die Labore der Nanotechnik mit konstanten Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverhältnissen und schwingungsfrei gegründeten Fundamenten für erschütterungsfreie Messungen.

    • BGF: 5.300 m²
    • HNF: 1.950 m²
    • Fertigstellung: 2004

    Das neue Hörsaal- und Seminargebäude mit exponierter Lage öffnet sich mit dem Haupteingang zur Stadt und zum Campus. Der große Hörsaal liegt klar erkennbar als expressive ovale Form im Gebäude. Die unverwechselbare Raumform ist bestimmt durch das stark ansteigende konzentrische Auditorium mit Blick in das Ilmtal. Das helle, offene Foyer verbindet den Hörsaal mit weiteren Seminarräumen und einem kleinen Café.

    • BGF: 90.000 m²
    • HNF: 43.000 m²
    • Wettbewerb 2002: 2. Preis

    Kern des Entwurfskonzepts ist ein hochkompaktes Gebäude mit einer inneren Passage als kommunikativem Verkehrsraum für Besucher, Patienten und Personal mit der optimalen Übersicht über die Funktionsbereiche des Krankenhauses und einer Orientierungmöglichkeit des Einzelnen im Gesamtkomplex.

    Wettbewerbsentwurf zusammen mit Claude Vasconi Architekten, Paris

    • BGF: 7.260 m²
    • HNF: 4.460 m²
    • Leistungsphasen: 1-9
    • Fertigstellung: 2003
    • Wettbewerb 2001: 1. Preis

    Mit der Entwicklung des Hochschulstadtteils übernimmt das Gebäude einen zentralen Punkt in der Verbindung der Fachhochschule mit der Universität im Stadtteilpark. Kleinere junge Technologieunternehmen aus Bereichen der Biotechnologie, Medizintechnik und Ingenieurtechnik finden flexible Räumlichkeiten und technische Infrastrukturen als Gründungsbasis mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten im Gebäude. Innenräumlich ist eine komplexe Struktur mit Raumzonen für Büro- und Labornutzungen, Besprechungs- und Konferenzräumen und einem Café um eine zentrale Halle entstanden, die äußerlich zu einem einfachen, gläsernen Kubus zusammengefasst ist.

    Wettbewerb 2001, 1.Preis

    • BGF: 6.400 m²
    • HNF: 3.215 m²
    • Fertigstellung: 2003

    Den Kern des Gebäudes bildet eine Laborhalle für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik mit technischen Versuchsfeldern, die über eine Sheddachkonstruktion natürlich belichtet werden. Die zugehörigen Büro-, Seminar- und Nebenräume liegen U-förmig in 2 Geschossen entlang der Halle und schaffen durch die einfache Struktur kurze Wege und ein hohes Maß an Übersichtlichkeit und Flexibilität.

    • BGF: 2.300 m²
    • HNF: 1.110 m²
    • Fertigstellung: 2002
    • Wettbewerb 2000: 1. Preis

    Das Kommissariat liegt in exponierter Lage zwischen dem Deich der Süderelbe und dem Harburger Binnenhafen und unterstreicht seine Bedeutung durch die markant ausgeprägte Form in Anlehnung an die „Wolkenbügel“ der 20er Jahre. Die Außenhaut ist aus vorpatiniertem Kupferblech, die großzügig verglasten Bürogeschosse gliedern das Haus in Höhe und Funktion und erlauben den Blick in die Elblandschaft und die Liegeplätze der Schiffe. Im langgestreckten, eher introvertierten Erdgeschoss sind die sicherheitsrelevanten Kernbereiche untergebracht, im weit auskragenden Obergeschoss befinden sich ablesbar Umkleiden-, Neben- und Technikräume. Wettbewerb 2000, 1. Preis

    • BGF: 8.300 m²

    Im Zentrum der Anlage des Zentrums für Gartenbau liegt das Informationszentrum mit Seminarbereich und Verwaltung, das als viergeschossiger Kubus in der Landschaft einen Akzent setzt und die überörtliche Bedeutung der Anlage als Kompetenz- und Informationszentrum verdeutlicht. Dem Zentrum zugeordnet sind die Beruflichen Schulen und des Infogewächshaus. Der Versuchsbetrieb mit Hallen und Gewächshäusern (5000 m2) ist über die Anlieferzone mit der überbetrieblichen Ausbildung und deren Hallen und Gewächshäusern und den Anbauflächen im Freien verknüpft.

    Realisierungswettbewerb 2002

    • BGF: 18.800 m²

    Als bedeutendes öffentliches Gebäude orientiert es sich mit seinem Vorplatz, dem Haupteingang und dem Mehrzwecksaal nach Westen zur Innenstadt von Bad Langensalza und bildet mit der Kurklinik einen neuen städtebaulichen Raum. Vom Parkplatz bzw. von der Stadt kommend betritt man das Gebäude über den Haupteingang, Wartezone, Foyer und Info-Bereich bilden einen offenen Übergang zu dem teilbaren Mehrzwecksaal. Eine kleine Caféteria versorgt sowohl diesen Foyer-Bereich als auch die südlich angrenzenden Pausenräume und Terrassen. Die Kammstruktur des Gebäudes beinhaltet Labor- und Büroräume des Amtes, die Ringstruktur innen verbindet die unterschiedlichen Fachbereiche mit teilweise gesondert abgesicherten Laboren der Klasse S3.

    VOF-Stegreifverfahren 2001, 2.Rang

    • BGF: 1.200 m²
    • Fertigstellung: 2000

    Das kleine Schulungsgebäude liegt direkt im landschaftlich reizvollen Alstertal mit altem Baumbestand an einer kleinen Lichtung. Die großzügigen Glasfassaden lassen Innen- und Außenraum verwachsen, die Seminarteilnehmer verbringen einen Tag „im Grünen“. Ein Niveauversatz ermöglicht unterschiedliche Raumhöhen des Foyers und der mit Mobilwänden wandelbaren Veranstaltungsräume im Erdgeschoss.

    • BGF: 4.000 m²
    • Leistungsphasen: 1-8
    • Fertigstellung: 2000
    • Bildnachweis: Leisner Fotografie

    Die Laborhallen nehmen die lineare Struktur der ehemaligen Schiffbauhallen im Stadtteil Dietrichsdorf auf, docken mit einer Brücke an bestehende, umgenutzte Altbauten an und binden das Gebäude der alten Metallgießerei in das Ensemble ein. Leichte Stahlrahmenkonstruktionen mit bogenförmigen Dächern und Glasfassaden sollen Einblicke in die Arbeit des Fachbereichs Maschinenbau mit Kolben- und Strömungsmaschinen, Fahrzeugtechnik und Strömungstechnik, sowie der Elektrotechnik mit Hochspannungs-, Stossstrom- und Labor für elektromagnetische Verträglichkeit vermitteln.

    • Wohnfläche: 7.900 m²
    • Fertigstellung: 1999
    • Landespreis Schleswig-Holstein : 2001
    • Bildnachweis: W. Schäfer

    Auf Grundlage des Ergebnisses eines Realisierungswettbewerbs sind auf der ehemaligen Brachfläche Mercatorwiese 3- und 4-geschossige Häuser mit Staffelgeschossen mit geförderten Miet- und Eigentumswohnungen entstanden. Der Innenbereich des Quartiers ist frei von KFZ, die in Tiefgaragen mit Zufahrten in den umgebenden Straßen untergebracht sind. Die Wohnungsgrößen in den mit hellen Putzflächen gestalteten Niedrigenergiehäuser reichen von kleinen Apartments bis zu Maisonettewohnungen für Familien mit Kindern.

    • Wohnfläche: 6.590 m²
    • Fertigstellung: 1997
    • Wettbewerb 1995: 1. Preis
    • Bildnachweis: W. Schäfer

    Auf dem innerstädtischen Gelände der ehemaligen Holstenbrauerei ergab sich die Möglichkeit, ein Wohnquartier in attraktiver Wohnlage zu errichten. Der Entwurf für das neue Wohnquartier leitet sich aus den Besonderheiten der städtebaulichen Lage ab: Die hohe Randbebauung aus der Gründerzeit bildet einen massiven, schützenden Rahmen für die kleinteilige Neubebauung, die als aufgelockerte, lebendige Struktur in diesem Rahmen angeordnet ist. Die Baukörper bilden im nördlichen Bereich eine offene Zeilenstruktur mit differenzierten Raumfolgen. Diese privaten Freibereiche sind keine bloßen Abstandsflächen, sondern durch die Richtungswechsel entstehen individuelle Zonen, deren Breite auf die Geschossigkeit abgestimmt ist. In der Gesamtanlage mit 316 Wohneinheiten sind unterschiedliche Wohnformen miteinander verknüpft. Im Eingangsbereich ein Büro- und Geschäftshaus mit anschließendem Studentenwohnheim und Seniorenwohnanlage. Nördlich der Erschließung liegen 6 Blöcke mit geförderten und Eigentumswohnungen.

    • BGF: 3.150 m²
    • Fertigstellung: 1995
    • Bildnachweis: Aloys Kiefer

    Der neue Standort der Grundschule liegt gegenüber dem umgebenden Stadtteil Kiel- Hassee innerhalb einer ehemaligen Kiesgrube verborgen. Ein langgestrecktes Bauwerk mit durchlaufendem Dach markiert den Eingang zum Schulhof. Die Klassenhäuser gruppieren sich um den Hof und sind deutlich ablesbar und mit individuellen Farbgebungen versehen. Die Bindung der Häuser übernimmt eine bogenförmige geputzte Wand, sie formt den Flur mit freier Treppe und Galerie. Die Pausenhalle verbindet den linearen Baukörper mit dem Bogen der Klassenhäuser.