• BGF: 4.380 m²
  • NF: 3.940 m²

Das viergeschossige Gebäude, wurde auf Initiative aus dem Gesundheitswesen von stationären und niedergelassenen Ärzten konzipiert. Je Etage sind bis zu vier Nutzungseinheiten möglich. Der sich öffnende U-förmige Baukörper, bildet einen Eingangshof zur Straße. Dieser Hof bildet die Adresse des Gebäudes, den Nutzer*innen steht ein nach Süden ausgerichteter Freiraum mit bepflanzte Grüninseln und Sitzbänken, mit hoher Aufenthaltsqualität, zur Verfügung. Straßenseitig werden die beiden Gebäudeflügel mit einem “Lamellendach“ verbunden, dieses Dach schließt das Gebäude optisch ab und rahmt den Eingangshof zur Straße.

  • BGF: 2.462 m²
  • NF: NF 1.889 m²
  • Wohnfläche: 132 m²
  • Fertigstellung: 2017
  • Bauherr: Rafikh Ben-Hassen

Der Standort des Bürogebäudes liegt im Technologie-Park-Itzehoe, mit dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT, dem Spezialisten für die Entwicklung, Fertigung und Integration mikromechanischer und mikroelektronischer Bauelemente und dem IZET – Innovationszentrum Itzehoe. In diesem Umfeld entstand der Bedarf flexiblen Büroflächen, von einzelnen Zellenbüros bis zu abgeschlossenen Büroeinheiten mit max. 400qm.

Das Gebäude reagiert mit seiner Struktur auf den sich immer wieder ändernden Bedarf. Ein zentraler Treppenraum, mit angegliederten Nebenräumen, bildet den Kern des Bürohauses. Um diesen Kern bilden sich Nutzungseinheiten unterschiedlicher Größe, die über einen Nebenflur an das Treppenhaus angeschlossen sind. Bei größeren Einheiten kann auf den Nebenflur verzichtet werden. Das zwei / dreigeschossige Eingangsfoyer bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Gebäudes.

Die tragende Konstruktion reduziert sich auf den inneren “Kern“ und eine umlaufende Stützenreihe, somit kann auf alle Veränderungen flexibel reagiert werden, die Fassade konnte frei von statischen Zwängen gestaltet werden.

 

  • BGF: 736 m²
  • NF: / NF: 669 m²
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2016
  • Bauherr: Landwirtschaftlicher Buchführungsverband
  • Visualisierung: 3dpixel

Veränderungen in der Arbeitswelt und der Wunsch nach einem energetisch optimierten Gebäude, führten zu der Entscheidung für den Neubau eines Bürogebäudes. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter wurden im Obergeschoss in Zweipersonenbüros organisiert und alle Büros öffnen sich mit Verglasungen zu der inneren Zone. Jeder Mitarbeiter kann sich als Teil der Kanzlei identifizieren, es gibt keine hierarchischen Räume oder weniger attraktive Lagen.

Über einen Luftraum mit eingestellter Treppe ist das Obergeschoss mit dem Erdgeschoss verbunden, dieses Atrium schafft Durchlässigkeit und fördert die Kommunikation zwischen den Geschossen. Im Erdgeschoss liegen Empfang, Besprechungs- und Beraterzimmer in denen alle Mandantengespräche stattfinden.

Die kompakte, scharfe Gebäudekubatur des dunklen Klinkermauerwerks optimiert den energetischen Verbrauch. Über den Luftraum mit dem Oberlicht wird einerseits das Innere des Gebäudes mit Tageslicht ausgeleuchtet, andererseits kann über eine Öffnung im EG und das Oberlicht im Dach eine Nachtauskühlung im Sommer erfolgen. Die massiven Flurumfassungswände wirken als Wärme- /kältespeicher.

  • BGF: EG bis 4. OG: 6.162 m² I TG: 2.492 m²
  • NF: NF 4.765 m²
  • Fertigstellung: 2015
  • Bauherr: novomind
Die Bauaufgabe bestand in der Transformation eines „klassischen“ Büro-Zweibundes in eine Bürolandschaft für ein High-Tech-Unternehmen. Das 1996 von HochTief erbaute und über 15 Jahre selbst genutzte Gebäude stand zum Verkauf und wurde von der novomind AG erworben. Am äußeren Erscheinungsbild sollte nichts geändert werden.
Die Umbaumaßnahmen erfolgten auf eine neue Innenraumorganisation mit offene, moderne Bürostrukturen, die Arbeitsgruppen zwischen 15 und 25 Personen ermöglichen. Ergänzend zu den Arbeitsgruppen waren Telko, Meeting- und Einzelbüros, erforderlich, die in die vorhande Struktur integriert wurden. Als wichtiger Bestandteil der Kommunikationsflächen werden die neu gestaltete Kantine und Cafeteria im EG geplant. Diese sind verbunden mit dem neu entworfenen Innenhof als „Campus“. Er bildet den Mittelpunkt für den Austausch der ca. 200 Mitarbeiter. Empfang und Verwaltung wurden im 3. Obergeschoss geplant. Dieser Bereich ist über eine offene Treppe verbunden mit angrenzenden Konferenzräumen im 4. Obergeschoss (Staffelgeschoss) und Außenterrasse.
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2019
  • Bauherr: Sparkasse Mittelholstein AG
  • Wettbewerb: 2009: 1.Preis mit esplant

Der Wandel der Anforderungen an Dienstleistungsarbeitsplätze fordert einen Umbau der Zellenbürostruktur zu offenen, modernen „Bürowelten“ mit vernetzten und flexiblen Raumstrukturen und einem verbesserten Angebot der Kommunikation.
Die ehemalige Kassenhalle verwandelt sich durch Verlegung und Neubau des Glasdachs in ein attraktives Kundenzentrum mit zeitgemäßen Serviceeinrichtungen und direkter Anbindung der Bürozonen in den Obergeschossen.
Es entsteht ein Kommunikationsraum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen weit über das Alltagsgeschäft der Sparkasse hinaus.
Der bauliche Zustand des Gebäudes aus den 1980er Jahren macht zudem eine umfassende energetische und technische Sanierung erforderlich, durch den Einbau eines Aufzugs wird ein barrierefreier Zugang aus der Tiefgarage direkt in die Kundenhalle ermöglicht.

  • BGF: 1.443 m²
  • NF: 1.235 m²
  • Bauherr: GMSH Abteilung Bundesbau, Eutin

Im Rahmen der Sanierung der Sportanlagen der Wagrien-Kaserne soll eine moderne Zweifeldsporthalle errichtet werden. Die Halle liegt zur gemeinsamen Nutzung der Umkleiden in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz. Das Hallentragwerk besteht aus Stahlrahmen mit einer Dachdeckung aus Aluminiumprofilbahnen, die Außenwände sind als mehrschalige Aufbauten mit einer Verblendschale aus Klinkermauerwerk geplant.

Aufstellung EW-Bau 2010

  • BGF: 415 m²
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2008
  • Bauherr: Landeshauptstadt Kiel

Der Neubau des Regattahauses im Olympiazentrum Schilksee mit der Neugestaltung des Hafenvorfeldes frischt das Ensemble von 1972 auf. Durch die exponierte Lage des Regattahauses im Vorfeld wird dem Regatta- und Vereinssport ein neuer Mittelpunkt gegeben. Das Gebäude öffnet sich zum Hafenvorfeld und nimmt mit seinen transparenten Nord- und Südfassaden die Hauptbewegungsrichtungen auf.
Der blaue Bügel bildet somit den weit sichtbaren Rahmen für das Regattahaus. Auf der Südseite gibt es ein Holzdeck, das im Schnittpunkt der Bewegungs- und Regattaachse liegt, zum Verweilen einlädt und den Zugang akzentuiert.

  • BGF: 3.757 m²
  • NF: 2.420 m²
  • Fertigstellung: 2006
  • Bauherr: Wissenschaftszentrum Kiel GmbH
  • Wettbewerb 2004: 1. Preis
  • Veröffentlicht in: dB - Deutsche Bauzeitschrift
  • Bildnachweis: Bernd Perlach

Der Neubau des Wissenschaftszentrums bildet die bauliche, räumliche und ideelle Mitte des Wissenschaftsparks.
Die expressive Auskragung zum Vorplatz führt den Außenraum in das Gebäude hinein. Es öffnet sich. Lädt ein und bildet mit der Abfolge von Vorplatz, Foyer und öffentlichen Erdgeschossnutzungen eine räumliche Einheit.
Die Großzügigkeit setzt sich im Inneren über die Galerien der Obergeschosse fort und findet in den streng geordneten Geschossen im 3. Und 4. Obergeschoss ihren Abschluss. Der Baukörper leitet sich in seiner Form direkt aus den Funktionen und der Zonierung des Gebäudes ab.
Die weite Auskragung, die kraftvollen, leicht geneigten Betonstützen, die Einblicke durch die großzügigen Glasfassaden prägen den Charakter des Hauses und stehen für die Zielsetztung des Nutzungskonzepts.
Es symbolisiert mit seiner Form das offene Tor zum Wissenschaftspark. Des Erdgeschoss beinhaltet das Foyer mit Empfang, ein Café, einen Veranstaltungssaal mit 200 Plätzen und Konferenzräume.
Mobilwände ermöglichen eine Vielzahl von Nutzungsvarianten. In den Obergeschossen werden Büro- und Laborräume als variable Mietflächen für Firmen angeboten, die in Kooperationen mit der Wissenschaft arbeiten.

  • BGF: 1.835 m²
  • Fertigstellung: 2005
  • Bauherr: Kommanditgesellschaft VHG

Prägend für den Entwurf des Baukörpers ist der alte erhaltenswerte Baumbestand auf dem Grundstück des alten Rathauses, insbesondere einer mächtigen Eiche. Das Gebäude weicht hier zurück, schafft einen Hof und integriert den Baum in das Haus. Erschließungsflächen mit Warte- und Empfangszonen und raumhohen Verglasungen umgreifen diese „grüne Mitte“. Die Lochfassade der flächigen Sandsteinfassaden und der klar geschnittene Körper übernehmen Gliederung und Maßstab der architektonischen Prinzipien der bestehenden Bebauung aus der Gründerzeit.

  • BGF: 3.500 m2
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2004
  • Bauherr: HSE Hamburger Stadtentwässerung
  • Bildnachweis: Daniel Sumesgutner

Die erneuerten Faultürme liegen in Blickpunkt der Öffentlichkeit, vom Fischmarkt bis Neumühlen, und bilden ein markantes Erkennungszeichen im Hafen. Die Verkleidung mit metallisch glänzenden Aluminiumbahnen unterstreicht die stadtbildprägende Bedeutung. Umbau, Neubau und Erweiterungen der Betriebsgebäude in mehreren Baustufen optimieren die betrieblichen Arbeitsabläufe auf der gesamten Insel, eine neue Leitwarte überwacht die technischen Einrichtungen des Klärwerks.

  • BGF: 9.500 m²
  • NF: 5.400 m²
  • Fertigstellung: 2002
  • Bauherr: Ernst Abbe Stiftung, Jena

Ein gläsernes zweigeschossiges Foyer erschließt die mäanderartige Grundrissfigur des zweigeschossigen mit Kalksteinplatten bekleideten Gebäudes mit der Möglichkeit einer veränderbaren Raumzuordnung der verschiedenen Nutzer:
_FHG (Fraunhofer Gesellschaft) Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie
_IMMS: Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik- Systeme
_TU Ilmenau: Rektorat, Sprachenzentrum, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Das Erdgeschoss nimmt alle Raumfunktionen mit den Anforderungen an eine höhere Geschossigkeit wie die teilbaren Seminar- und Besprechungräume und die großen Labore der Nanowissenschaft auf, die Innnenraumgestaltung ist geprägt durch farbige Putzflächen und Wandpaneele aus Ahorn. Eine technische Besonderheit sind die Labore der Nanotechnik mit konstanten Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverhältnissen und schwingungsfrei gegründeten Fundamenten für erschütterungsfreie Messungen.

  • BGF: 5.300 m²
  • NF: 1.950 m²
  • Fertigstellung: 2004
  • Bauherr: Staatsbauamt Erfurt
  • Bildnachweis: Daniel Sumesgutner

Das neue Hörsaal- und Seminargebäude mit exponierter Lage öffnet sich mit dem Haupteingang zur Stadt und zum Campus. Der große Hörsaal liegt klar erkennbar als expressive ovale Form im Gebäude. Die unverwechselbare Raumform ist bestimmt durch das stark ansteigende konzentrische Auditorium mit Blick in das Ilmtal. Das helle, offene Foyer verbindet den Hörsaal mit weiteren Seminarräumen und einem kleinen Café.

  • BGF: 6.400 m²
  • NF: 3.215 m²
  • Fertigstellung: 2003
  • Bauherr: Staatsbauamt Erfurt
  • Bildnachweis: Daniel Sumesgutner

Den Kern des Gebäudes bildet eine Laborhalle für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik mit technischen Versuchsfeldern, die über eine Sheddachkonstruktion natürlich belichtet werden. Die zugehörigen Büro-, Seminar- und Nebenräume liegen U-förmig in 2 Geschossen entlang der Halle und schaffen durch die einfache Struktur kurze Wege und ein hohes Maß an Übersichtlichkeit und Flexibilität.

  • BGF: 7.260 m²
  • NF: 4.460 m²
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Fertigstellung: 2003
  • Bauherr: Wissenschafts- und Technologiepark Lübeck
  • Wettbewerb 2001: 1. Preis

Mit der Entwicklung des Hochschulstadtteils übernimmt das Gebäude einen zentralen Punkt in der Verbindung der Fachhochschule mit der Universität im Stadtteilpark. Kleinere junge Technologieunternehmen aus Bereichen der Biotechnologie, Medizintechnik und Ingenieurtechnik finden flexible Räumlichkeiten und technische Infrastrukturen als Gründungsbasis mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten im Gebäude. Innenräumlich ist eine komplexe Struktur mit Raumzonen für Büro- und Labornutzungen, Besprechungs- und Konferenzräumen und einem Café um eine zentrale Halle entstanden, die äußerlich zu einem einfachen, gläsernen Kubus zusammengefasst ist.

 

  • BGF: 2.300 m²
  • NF: 1.110 m²
  • Fertigstellung: 2002
  • Bauherr: Hansestadt Hamburg
  • Wettbewerb 2000: 1. Preis

Das Kommissariat liegt in exponierter Lage zwischen dem Deich der Süderelbe und dem Harburger Binnenhafen und unterstreicht seine Bedeutung durch die markant ausgeprägte Form in Anlehnung an die „Wolkenbügel“ der 20er Jahre. Die Außenhaut ist aus vorpatiniertem Kupferblech, die großzügig verglasten Bürogeschosse gliedern das Haus in Höhe und Funktion und erlauben den Blick in die Elblandschaft und die Liegeplätze der Schiffe. Im langgestreckten, eher introvertierten Erdgeschoss sind die sicherheitsrelevanten Kernbereiche untergebracht, im weit auskragenden Obergeschoss befinden sich ablesbar Umkleiden-, Neben- und Technikräume.

  • BGF: 4.000 m²
  • Leistungsphasen: 1-8
  • Fertigstellung: 2000
  • Bauherr: GMSH Fachbereich Landesbau, Kiel
  • Bildnachweis: Leisner Fotografie

Die Laborhallen nehmen die lineare Struktur der ehemaligen Schiffbauhallen im Stadtteil Dietrichsdorf auf, docken mit einer Brücke an bestehende, umgenutzte Altbauten an und binden das Gebäude der alten Metallgießerei in das Ensemble ein. Leichte Stahlrahmenkonstruktionen mit bogenförmigen Dächern und Glasfassaden sollen Einblicke in die Arbeit des Fachbereichs Maschinenbau mit Kolben- und Strömungsmaschinen, Fahrzeugtechnik und Strömungstechnik, sowie der Elektrotechnik mit Hochspannungs-, Stossstrom- und Labor für elektromagnetische Verträglichkeit vermitteln.

  • BGF: 1.200 m²
  • Fertigstellung: 2000
  • Bauherr: Hamburger Stadtentwässerung

Das kleine Schulungsgebäude liegt direkt im landschaftlich reizvollen Alstertal mit altem Baumbestand an einer kleinen Lichtung. Die großzügigen Glasfassaden lassen Innen- und Außenraum verwachsen, die Seminarteilnehmer verbringen einen Tag „im Grünen“. Ein Niveauversatz ermöglicht unterschiedliche Raumhöhen des Foyers und der mit Mobilwänden wandelbaren Veranstaltungsräume im Erdgeschoss.

  • BGF: 3.150 m²
  • Fertigstellung: 1995
  • Bauherr: Landeshauptstadt Kiel
  • Bildnachweis: Aloys Kiefer

Der neue Standort der Grundschule liegt gegenüber dem umgebenden Stadtteil Kiel- Hassee innerhalb einer ehemaligen Kiesgrube verborgen. Ein langgestrecktes Bauwerk mit durchlaufendem Dach markiert den Eingang zum Schulhof. Die Klassenhäuser gruppieren sich um den Hof und sind deutlich ablesbar und mit individuellen Farbgebungen versehen. Die Bindung der Häuser übernimmt eine bogenförmige geputzte Wand, sie formt den Flur mit freier Treppe und Galerie. Die Pausenhalle verbindet den linearen Baukörper mit dem Bogen der Klassenhäuser.